Jugendraum in toller Gemeinschaftsarbeit von der Jugend eingerichtet

Jugendraumeinweihung2Gerade unter dem Eindruck der Ereignisse in der Hexennacht hier ein Artikel zur Einrichtung des Jugendraumes im Generationenhaus

In den letzten Tagen konnte die Niederburger Jugend die Fertigstellung des Innenausbaus des Jugendraumes gebührend feiern. Mit dem Umbau des Mehrzweckgebäudes in ein Generationenhaus war der seit Anfang der achtziger Jahre bestehende Jugendraum in der alten Lehrerinnenwohnung weggefallen und der Raum für andere Nutzungen vorgesehen. Während der Bauzeit war die Jugend auf den nahen Bolzplatz ausgewichen und hatte dort einen provisorischen „Unterschlupf“ in einem ausgedienten Wohnwagen gefunden. Nichts desto trotz hatten die Jugendlichen an dieser Stelle eine ansehnliche Hütte mit Inventar und einen Beachvolleyballplatz zusammen mit Freunden aus dem Dorf gebaut. Dazu gehörte auch ein Stromanschluss, der in Eigenleistung hergestellt wurde. Entsprechende Bänke wurden gefertigt und die Herrichtung der Hütte mit Stromanschlüssen, Beleuchtung etc. wurde ebenso aktiv angegangen. Die Gemeinde hat hier mit mehr als 20.000€ die Sache unterstützt. Ebenso hatten sich Firmen und Banken eingebracht, so dass dank der vielen Eigenleistung insgesamt Werte von mehr als 50.000€ geschaffen wurden.

Im Neubau des Generationenhauses war nach Absprache mit den Jugendlichen ein Raum als Jugendraum vorgesehen worden. Der Innenausbau erfolgte ebenso nach Rücksprache mit den Jugendlichen und nahm deren Wünsche auf. Architekt Hubertus Jäckel gefiel der Umgang und das Engagement der Niederburger Jugend so gut, dass er versprach, die Innengestaltung und deren Finanzierung aktiv zu begleiten. Nach Absprache mit einer Abordnung der Jugend unter der Leitung von Basti Rüdesheim und den Schreiner-Azubis aus den Reihen der Jugendlichen wurden Entwürfe von Architekt Jäckel gefertigt und nach deren Vorgaben der Raum gestaltet. Die Schreiner- und Elektroarbeiten übernahmen die Jugendlichen in Eigenregie.

Am Festsamstag übergab Hubertus Jäckel den Jugendlichen einen Scheck in Höhe von 500€. Zusammen mit weiteren früheren Unterstützungen zu Gunsten der Niederburger Kinderschaar wurde ein Wert von 1500€ erbracht.

Eine absolut sehenswerte Arbeit haben die jungen Leute abgeliefert. Diese dient sicherlich in der Hauptsache den Jugendlichen, aber die eigene Arbeit und Plackerei wird mit dazu beitragen, dass das Inventar mehr geschont wird, als das bei der Einrichtung durch die Gemeinde allein vorzufinden wäre. Die Jugendlichen haben zudem eine erkleckliche Menge eigenes Geld in die Ausstattung des Raumes investiert.

In der kleinen Feierstunde, bei der viele leicht angegraute ehemalige Jugendraumnutzer anwesend waren, wurde einmal allen Mithelfern Danke gesagt. Zusammen mit dem Ortsbürgermeister dankte Basti Rüdesheim dem unterstützenden Architekten Hubertus Jäckel und allen Helfern und Unterstützern. Klockner hob in seiner kurzen Ansprache hervor, dass auf die Niederburger Jugend stets verlass ist und er gerne die Jugend in ihren Anliegen unterstützt. Unsere Fotos zeigen die Feiergesellschaft am Generationenbrunnen mit Architekt Hubertus Jäckel, der sich in der Mitte solch vieler engagierter Jugendlicher sichtlich wohl fühlt.

Hermann Josef Klockner, Ortsbürgermeister

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