Gegen das „Vergessen“, ehrenamtlich am Denkmal gearbeitet
Dieser Tage wurde am Denkmal gewerkelt und kaum merkliche, aber aufwändige und nachhaltige Arbeiten durchgeführt. Die Beleuchtung wurde von Halogen- auf LED-Beleuchtung umgestellt. Vorher waren pro Stunde 200 Watt an Leistung aufzubringen, neu sind dies nur noch max. 18 Watt. Das heißt, der Stromverbrauch ist bei gleicher Helligkeit auf mehr als ein Zehntel gesunken. Rechnerisch heißt das, dass die Beleuchtung 55 Stunden in Betrieb sein kann um 26 €Cent zu verbrauchen. Die Lebensdauer der Leuchtmittel erhöht sich auf mehr als 20.000 Stunden(alt max. 2000 Stunden). Die Kosten hierzu wurden von privater Seite übernommen.
Die Schrift auf den Marmortafeln hatte in den letzten 10 Jahren gelitten und musste erneuert werden. Eine Grundreinigung war der erste Arbeitsschritt. Ein Fachmann für die Erneuerung der Schrift war schnell gefunden, die Schriftfarbe wurde wieder neu aufgelegt. Jetzt sind alle Tafeln aufgearbeitet. Egal ob bei Tageslicht oder bei Beleuchtung, die Namen sind wieder deutlich erkennbar und markant dargestellt. Danke allen, die mitgeholfen haben und besonders der Familie Werner Henrich für die vielen Unterhaltungsarbeiten am Denkmal in der Ortsmitte. Hinweis: Im zeitigen Frühjahr muss der Baukörper des Denkmals neu abgedichtet werden. Auch hierzu sind wieder helfende Hände gesucht.
Hermann Josef Klockner, Ortsbürgermeister
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