KiFa2015Am Samstag, den 31.01.2015 eröffnete Sitzungspräsident Jörg Oppenhäuser in einer bis auf den letzten Platz besetzten Narrhalla die Kinder-und Jugendsitzung im Jubiläumsjahr der „Schebbe Kappe“ Niederburg und reichte nach seiner Einleitung das Zepter an den Präsidenten Felix Oppenhäuser und seine Vizepräsidenten Bastian Stahl und Jannik Keßler weiter.

Diese stellten sehr unterhaltsam den Elferrat und sich selbst vor und hielten Rückschau auf die vergangenen 11 Jahre, die verschiedenen Mottos der Sitzungen und erinnerten daran, dass sie fast im Krabbelalter waren, als die erste Sitzung stattfand und bald in das Alter kommen würden, in dem sich so mancher wieder – zumindest temporär zur Fastnachtszeit - auf allen Vieren fortbewegen würde.  Der Elferrat (Thomas Lenz, Fabian Döhms, Benedikt Oppenhäuser, Clemens Kunz, Laurids Peters, Silas König, Michael Slupik und Paul Rüdesheim) waren ein jeder in ein anderes Outfit der vergangenen 11 Jahre gekleidet.

Das wilde Treiben eröffneten die „KiGa-Kids and Friends“ (Christoph Klockner, Lina Bröder, Max Nell, Kimberley Henrich, Sarah König, Paula Keßler, Lukas Muders, Anton Schink, Anna Retterath und Frieda Kunz), insgesamt 15 an der Zahl. Choreographisch wurden Sie von den Schul- und Geschwisterkindern Nele Keßler, Marie Muders, Charlotte Schink und Leni Retterath unterstützt. Das Training leiteten Christina Muders und Anette Klockner.

Lisa-Marie Scholl ging nun in die Bütt und ließ die Narrenschaar an ihren Gedanken zur Jubiläumsrevue teilhaben und machte abschließend klar, dass sie in 11 Jahren als Fastnachtsprinzessin auf die Bühne zurückkehren wird. Wer der Prinz sei, ließ sie offen. Sie erntete großen Applaus und alle hoffen, dass sie zwischen diesen 11 Jahren der Bütt nicht den Rücken zukehren wird.

Als „Mini-Prinzenpaar“ Prinz Schambes und Prinzessein Pah mit „HausHofMeister“ Hinkel gaben Leonie Muders, Michelle Fischer und Jule Rüdesheim eine Parodie zum Besten und ernteten den verdienten Applaus.KiFa2015 3

Den Soundtrack von „Pirates of the Caribean“ als Live-Geigensolo performte Piratengeiger Silas König.

Nun folgte die Garde des Karnevalsvereins „Kaldaldera“ Urbar und legte einen schmissigen Gardetanz mit einer schönen Abschlussfigur aufs Parkett. Sina Muders, Kim Muders, Leonie Muders, Tatjana Link, Anna-Lena Hennemann, Lea Muders, Lena Muders und Helen Theis ernteten den verdienten, lang anhaltenden Applaus. Trainiert werden sie von Svenja Radler.

Im Kloster des Schweigens zeigten Nina Oppenhäuser und Paula Kunz auf, wie man 15 Jahre Klosterleben in 6 Worten zusammenfassen kann und dann auch noch als Zicke abtritt. Das war einprägsam.

Felix Oppenhäuser, Jannik Kessler, Bastian Stahl, Benedikt Oppenhäuser, Fabian Döhms und Paul Rüdesheim erzählten nun die Geschichte des Aschenbrödels auf eine ganz andere Art und Weise. Es zeigt sich, dass wenige Worte und die richtige Mimik die gelungenen Zutaten für brüllendes Gelächter und wohlverdienten Applaus des Publikums sein können.

In einer Polizeikontrolle der anderen Art gaben Nina Oppenhäuser, Paula Kunz und Clemens Kunz auch für die Erwachsenen einen Anschauungsunterricht, wie „frau“ sich in einer schier ausweglosen Beweislage aus einer Polizeikontrolle herausmanövrieren kann.

15 Hexen der „Elfenleygarde“ machten nun mit Ihren Besen die Bühne unsicher und brachten die Halle noch einmal richtig zum Kochen. Alina Jussack, Emily Kapp, Marie Muders, Hannah Scheer, Tabea Stahl, Laura Jäckel, Lena Jäckel, Leni Muders, Letizia Link, Romy Kessler, Nele Keßler und Charlotte Schink fegten unter schmissigen Klängen das Parkett und ernteten unter den Augen der Trainerinnen Lea Döhms, Liane Jacoby und Nicole Muders den wohlverdienten Applaus.

Paul Rüdesheim sorgte nach der Pause mit seiner Mitmachgeschichte dafür, dass ein jeder wieder auf Betriebstemperatur kam und der Pausensnack keine Zeit hatte, sich in einer Ecke auf die faule Haut zu legen.

Alina Kapp, ja - die hat es schwer. Was „frau“ als junges Mädchen alles zuhause mitmachen muss, was die Eltern sagen, wenn „frau“ sich zum ersten Mal aufdonnert und man dabei seinen Vater erschreckt und die Mutter entsetzt, das brachte sie so perfekt in der Bütt rüber, dass sie zu Recht ihren großen Applaus im Publikum erntete.

Blaues Blut aus Oberwesel brachte nun Glanz in die Niederburger Narrhalla. „Prinzessin Amelie (Karbach) I.,  von Fasel, Rhein, Hunsrück und Eifel, Herrscherin über Dancefloor und Wave-Board“ und „Prinz Jannis (Jäckel) I.,  von Simmerner Stroß bis Schoor, Herrscher über Longboard und Bogen“ mit Ihrem Bajazz Elias Karbach sowie der Stadtsoldatin Pauline Jäckel gaben sich ihr Stelldichein und ließen das begeisterte Publikum mit ihrem kurzweiligen Vortrag wissen, dass das Lachen in Oberwesel und Umgebung bis Aschermittwoch nicht aufhören und fester Bestandteil Ihrer Regentschaft sein wird.

KiFa2015 2Tabea Stahl, noch Eine, die es schwer hat. Diesmal waren es nicht die Eltern, sondern der „kleine“ Bruder im rosa Strampelanzug (hervorragend dargestellt von ihrem Vater Martin Stahl). Was das Riesenbaby alles so anstellt mit der „großen“ Schwester und was die Arme dann wieder mit Ihren Eltern „verhackstückeln“ muss, um alles wieder geradezubiegen, das ließ kein Auge trocken.

Silas König und Paul Rüdesheim, die 2 Männer in einer Bar und gesegnet mit zumindest einer Frau, deren Mundwerk nicht stillsteht. Wie schön doch Ruhe sein kann (und wie traurig, wenn diese Ruhe vorüber ist und „mann“ sich wieder der Realität des Lebens gegenübersieht).

Das Finale läutete die Garde „La Danza“ ein. Die Musik brachte jeden Zuschauer zum Mitklatschen, die Hebefiguren waren toll und der Finaltanz und die Zugabe spitze. Das Publikum kam nun vollends auf seine Kosten und Svenja Muders, Paula Kunz, Milena Haberkamp, Tamara Haberkamp, Nina Oppenhäuser, Paulina Scheer, Sophie Jäckel, Michelle Fischer, Leonie Muders, Charlotte Holzer, Alina Kapp und Lisa-Marie Scholl fuhren den verdienten Beifall des Publikums ein. Margot Muders als Trainerin kann stolz auf „Ihre“ Garde sein.KiFa2015 1

Der Sitzungspräsident Felix Oppenhäuser, der souverän und absolut cool mit seinen Vizepräsidenten durch die Sitzung geführt hatte, bat nun alle Aktiven zum großen Finale unter den Klängen des „Schebbe Kappe“ Liedes auf die Bühne.

Er dankte allen Beteiligten für ihr mehr als gelungenes Mitwirken, Toni König, Jockel und Julian Wolf für die Musik- und Licht-Technik, den „Alt“-Präsidenten Steve Oppenhäuser und Matthias Braun für die Arbeit hinter der Bühne, den beiden Verantwortlichen der Kinderfastnacht Christine Oppenhäuser und Hildegard Lenz, allen Maskenbildnern, Kostümbildnern, Bühnenbauern, Näherinnen, Ideengebern, Helfern für das leibliche Wohl und .. und … und… .

Ohne viele helfende Hände ist eine gelungene Veranstaltung nicht zu stemmen. Ein herzliches Dankeschön an jeden, der sich eingebracht hat.  

  

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