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Wirtschaftsweg gebaut.

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Seit Jahren regelrecht in die Jahre gekommen und dringend sanierungsbedürftig war der Feldweg entlang des Bolzplatzes und am Niederburger Sägewerk. Bereits im Jahr 2005 hatte der Ortsgemeinderat sich mit der Sanierung des Weges befasst und einen entsprechenden Förderantrag gestellt. Jedoch flossen die entsprechenden Zuschussmittel nicht wie gewünscht, die Gemeindefinanzen waren nicht ausreichend das Vorhaben ohne Fördermittel zu schultern. Nach mehrfachen Erinnerungen und bitten sowohl der Gemeindeführung, als auch der Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung mit Bürgermeister Thomas Bungert an der Spitze gelang es in diesem Jahr die Zusage der Förderung zu erreichen. Die nötigen Finanzmittel hatte der Ortsgemeinderat im Haushalt vorsorglich eingestellt, die Zusage kam verhältnismäßig kurzfristig und die Ausführungszeit war ebenso kurz.

Insgesamt wurden 450m Wirtschaftsweg erneuert, die Gesamtkosten belaufen sich auf etwas mehr als 35.000€. Das DLR (ehemals Kulturamt) fördert die Maßnahme mit fast 20.000€ über zwei Kalenderjahre, die Gemeinde ist mit mehr als 12.000€ an den Gesamtkosten beteiligt. Die weiteren Kosten werden von privater Seite getragen. Insgesamt wurden mehr als 400 Tonnen Bitumen eingebaut.

Die Reparatur erfolgte nach einem vom Zuschussgeber vorgegebenen Verfahren, der vorhandene Unterbau wird als tragendes Element genutzt, die Veränderungen der Oberfläche werden mit Bitumen ausgeglichen und danach eine Trag-Deckschicht aufgebracht. Die neue Deckenstärke beträgt an den Ausgleichstellen teilweise mehr als 20cm. Der Weg erhebt nicht den Anspruch eines voll ausgebauten Erschließungsweges für ein Gewerbegebiet, vielmehr ist und bleibt dieser Weg ein Wirtschaftsweg. Die Kosten für einen weiteren Ausbau in wesentlich höherer Qualität hätten sowohl Gemeinde als auch die Nutzer überfordert.

Verwaltung, Planer und ausführendes Unternehmen haben nach den Vorgaben, sowohl technisch als auch planerisch in engem Rahmen gehandelt. Entstanden ist ein Wirtschaftsweg, dessen Reparatur unumgänglich war und für alle Beteiligten auch finanzierbar ist.

Hermann Josef Klockner, Ortsbürgermeister