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Gottes Segen und gemütliche Runde

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Zur Einsegnung des wieder neu nach altem Vorbild errichtete Dorf- und Friedenskreuz trafen sich in den vergangenen Tagen die am Bau beteiligten Helfer, Nachbarn und Niederburgerinnen und Niederburger zu einer kleinen Andacht am Kreuz. Bürgermeister Klockner dankte in einer kurzen Ansprache allen Beteiligten für ihre Mithilfe und besonders bei Hermann Keßler für sein Engagement für seine Heimatgemeinde auch nach dem Rückzug aus vielen Ehrenämtern und im verdienten (Un) Ruhestand. Werner Rüdesheim dankte er für seine sofortige Bereitschaft für alle Kosten im Zusammenhang mit der Wiedererrichtung des Kreuzes aufzukommen. Diakon Willi Esser sprach die Fürbitten und segnete im Anschluss das Kreuz und die anwesenden Helfer.

Werner Rüdesheim hatte alle Beteiligten zu einer kleinen Feier in seinen Hof eingeladen und fast alle der zwanzig Helfer konnten an der gemütlichen Feier teilnehmen. Der Gastgeber hatte keine Mühen gescheut und mit seiner Auswahl ins Volle getroffen. Bis zum Einbruch wurde der Spätsommerabend genossen. Hermann Keßler berichtete von den Schwierigkeiten der Material- und Werkzeugbeschaffung, den weiten Wegen und den Enttäuschungen die erlebt wurden. Die Freude über das gelungene Werk und sein Dank an die von ihm rekrutierten Helfer kamen in seinen Ausführungen nicht zu kurz.


Dieser Tage meldete sich Landrat Bertram Fleck mit einem Schreiben, dessen Inhalt wir hier gerne wiedergeben:

Sehr geehrter Herr Klockner,

mit Freude habe ich erfahren, dass freiwillige Helfer aus Niederburg in ehrenamtlichen Arbeitsstunden das Kreuz am oberen Dorfeingang mit historischen Techniken renoviert haben.

Um das Dorfkreuz originalgetreu wieder herzustellen, waren einige Schwierigkeiten zu überwinden. Bitte richten Sie allen Beteiligten im Namen des Rhein-Hunsrück-Kreises und auch persönlich meinen ausdrücklichen Dank aus. Mit Fachwissen, handwerklichem Können und Geschick sind solche selbstlosen Einsätze immer ein Gewinn für unsere Gemeinschaft.

Ein solches freiwilliges Engagement ist selten anzutreffen und daher umso bemerkenswerter. Ich wünsche den Einwohnern von Niederburg auch weiterhin soviel Tatkraft und Einsatzfreude.

Mit freundlichen Grüßen

Bertram Fleck

 

Der Dank der Niederburger Gemeindeführung gilt allen, die uneigennützig eigene Geräte, Finanzmittel, Material, Arbeitskraft und die nötige Zeit eingebracht haben. Die wahren Kosten einer Ersatzbeschaffung und die Wiedererrichtung des Kreuzes liegen weit über der 10.000€ Grenze und hätten mit dem gewohnten Original keine Ähnlichkeit. Gemeinsinn und die Freude für alle im Dorf etwas zu tun, haben wieder überwogen. Danke allen, die für weit in die Zukunft ein symbolträchtiges Denkmal geschaffen haben.

Hermann Josef Klockner, Ortsbürgermeister