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Niederburger Bürgertag 2007 mit toller Beteiligung.

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Witterungsbedingt musste Anfang März der geplante Bürgerarbeitstag abgesagt werden, der Ersatztermin mit strahlendem Sonnenschein wurde zur Motivation für die Teilnehmer und spornte an.

An vielen Stellen in möglichst kleinen, aber effektiv arbeitenden Gruppen Projekte angehen und umsetzen war das erklärte Ziel der Veranstaltung. Vorbereitet war eine große Liste mit mehreren Arbeitsfeldern. Die Vorbereitungen hatte die Gemeindeführung zwar geplant, aber Improvisation und eigene Ideen und Möglichkeiten können und müssen die Helfer selbst einbringen. So ist es schon seit Jahren kein Problem, eigene Maschinen, Geräte, Schlepper, Wagen, Aggregate und eine Vielzahl anderer Arbeitsgeräte von zu Hause auszuleihen und zur Verfügung zu stellen. Dankbar wird auch immer wieder registriert, dass Niederburger Firmen, aber erfreulicher Weise auch Unternehmen der Nachbargemeinden ihre Ausrüstungen und Geräte zur Verfügung stellen.

Die morgendliche Einteilung in der eigentlichen Samstagsfrühstückszeit war wie immer schnell erledigt. Die anfänglich noch kleinen Gruppen füllten sich schnell auf und die Arbeitsstellen glichen flott einem Ameisenhaufen.

In diesem Jahr wurden die ehrenamtlichen, größeren Projekte am Heiligenhäuschen, am ehemaligen Pumpenhaus der Wasserversorgung und die Herrichtung des Nachbarschaftsplatzes am Trafohaus in der Wiesenstrasse zu Arbeitsschwerpunkten. Aber auch die Wartung der Dorfbeleuchtung, die Pflege der technischen Anlagen am und im Mehrzweckgebäude, die Ausbesserung von Beleuchtungsanlagen und die Räumung längst vergessener Teilbereiche in Gemeindegebäuden waren weitere Betätigungsfelder. Frische Farben an Bänken und Inventarteilen und in Fluren wurden aufgebracht. Die Feuerwehr widmete sich der Verschönerung des gemeinsamen Gerätehauses in der Ortsmitte. Die Pflege der alten Wasserversorgung im Spieß wurde schon vor Tagen vorbereitet und am Bürgertag fortgesetzt. Die provisorische Wasserversorgungsleitung, aus der seit Jahren Wasser zur Viehtränke und zur Gartenbewässerung zur Verfügung steht, wurde endlich in die Erde verlegt und das Wiesental von einem nicht nur optischen Hindernis befreit. Alte, nicht mehr genutzte Viehhütten wurden abgebaut und entsorgt, der Bachlauf des Gutenborn von fremden Stoffen gesäubert und zur Entsorgung gebracht.

Die Spielplatzmannschaft hatte schon vorher ihren Anteil erbracht. Das Piratenschiff wurde fertig aufgebaut und der Spielplatz ein Stück weiter verschönert und attraktiver gestaltet.

Am Sportplatz wurde eine Rutschbahn installiert und eine Federwippe einbetoniert. Die Pflege der Bäume der ehemaligen Erddeponie gehörte ebenso zum Arbeitsprogramm.

Erfreulich war der Arbeitswille der Niederburger Jugend. Sowohl im Mehrzweckgebäude als auch in den Arbeitsgruppen waren die jungen Niederburger unverzichtbarer Teil des Bürgertages. Die Renovierung des Schultreppenhauses und des Jugendraumes und die teilweise Wiederherstellung des Zaunes um den gemeinsamen Grünschnittplatz der Gemeinden Urbar und Niederburg seien hier erwähnt.

Die Verpflegungsmannschaft, zusammengestellt von Heimatverein und der Gruppe DASTOBI, hatte gegen Mittag alle Hände voll zu tun. In mehreren fliegenden Wechseln versammelten sich die Gruppen vor dem Backhaus. Dort konnte der von Helma Lief und ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern zubereitete Eintopf genossen werden. Speisen und Getränke hatte wieder der Verein für Heimatpflege gespendet, aber dankbar konnte der Ortsbürgermeister auch Spenden von Privatleuten entgegennehmen und dem Heimatverein übergeben.

Die Durchführung solcher Tage ist zwar ein aufwändiges Unterfangen, aber die Möglichkeit mit größeren Gruppen zu Arbeiten und auch große Maschinen möglicht vielfältig einzusetzen, hilft mit, die körperlichen Strapatzen zu erleichtern.

Die überaus positive Entwicklung auf zahlreichen Gebieten macht vielen Niederburgern Spaß. Ein ganz besonders positiver Teil ist die Niederburger Jugend. Sie lässt sich bewiesenermaßen gerne für die Dorfgemeinschaft einsetzen. Besonders ist hier der Umgang der älteren Niederburger mit der Jugend zu bewerten. Der stille Beobachter kann sehr wohl die Umgangsart und den Umgangston der Generationen registrieren. Hier herrscht nicht die Bevormundung und der Kommandoton vor, sondern sehr wohl das gegenseitige Akzeptieren und Annehmen der Wünsche und Anregungen der jungen und der älteren Generation. Fällt dem Unterzeichner der kurze Satz eines "Siebzieger" ein, der seinen Vorschlag, die überwiegend von der Jugend genutzten Bänke selbst zu streichen damit begründete: "Die sollen auch auf einer schön gestrichenen Bank sitzen"

Das Fazit fällt leicht: Wieder ein Tag, bei dem sich viele Niederburger eingebracht und mitgemacht und für ihr Dorf und ihre Dorfgemeinschaft Schweiß vergossen haben.

Der Dank gilt allen, die mit Spaß und Freude dabei waren, ganz besonders den Neubürgern und all denen, die zum ersten Mal dabei waren.

Hermann Josef Klockner, Ortsbürgermeister

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