
Hiltrud Oppenhäuser hat ihre Gedanken zum 40. Alten (heute Seniorentag) zusammengefasst und beim diesjährigen Tag der älteren Mitbürger vorgetragen. Hier die Fassung zum Nachlesen.
Zum Altentag 2006
Seit nunmehr 40 Jahren - ganz ohne Frag'
gibt's in Niederburg den Altentag.
Herr Pastor Schneider lud erstmals die älteren Leute ein,
zum gemütlichen Beisammensein.
Später, ab 1967 dann die Kath. Frauengemeinschaft die Organisation übernahm.
Treffpunkt war auf jeden Fall
in Dietrichs und noch in Bapperts Saal.
Eine gute Idee, sagte die Wirtin uns frei und frank,
doch so viele Tassen haben wir nicht im Schrank.
Es wurde nicht lange nachgedacht,
die Frauen haben die Gedecke von daheim mitgebracht.
Mit den Sitzbänken - war das war ein kleines Problem,
für die älteren Menschen doch sehr unbequem.
Auf dem Gemeindehaus, fiel uns da ein,
müssten doch genügend Stühle sein.
Die wurden dann, das ist wirklich wahr,
mit dem Traktor bis an die Wirtschaft gefahr'.
Jeder Bürger über 65 Jahr',
wurde eingeladen, das ist klar,
und ganz gemütlich plaudert sich's
am reich gedeckten Kaffeetisch.
Ganz zum Schluss - du meine Güte
gab's eine große Weihnachtstüte.
Mit Leckereien gefüllt - und nicht zu knapp,
so mancher Enkel bekam auch mal was ab.
Ein wenig Programm wäre auch nicht schlecht,
und den Gästen sicher recht.
Wir fragen mal den Kirchenchor,
vielleicht singt der dort etwas vor.
Gerne war man dazu bereit,
für sie eine Selbstverständlichkeit.
Auch der neu gegründete Fanfarenverein,
das vergisst man nie, war schon mit von der Partie.
Sicher taten sie's nie bereuen,
denn beide Gruppen uns noch immer erfreuen.
Und das jetzt schon zum 40. male, jahrein, jahraus,
ich denke das verdient einen extra Applaus.
Heute sitzen wir nun alle,
hier, in der festlich geschmückten Mehrzweckhalle.
Die Ortsgemeinde lud uns ein, zum Altentag ihr Gast zu sein.
Die Jagdpächter und die Ortsvereine - wie seit Jahr und Tag
beteiligen sich mit einem Geldbetrag.
Inzwischen sind wir selbst die Gäste,
bei diesem schönen Vorweihnachtsfeste.
Alles ist bestens organisiert.
Von einigen werden die Brote geschmiert,
andere Frauen backen leckeren Kuchen,
leider kann man nicht alle versuchen.
Die freundliche Bedienung, - einige an der Zahl,
serviert dazu Getränke nach Wahl.
Auch alle Hilfe - die im Hintergrund geschieht,
von Leuten, die man gar nicht sieht.
Um den Tag abwechslungsreich zu gestalten,
werden wir bestens unterhalten.
Von Gruppen und Rednern - groß und klein,
sie bringen gerne sich hier ein.
Und ich finde, das ist der Hit,
sogar die Kleinsten machen schon mit.
Allen die zum Gelingen beigetragen
möchte ich - von uns hier - herzlich Danke sagen,
für die schönen Stunden, die wir hier verbracht.
Ihr habt uns sehr viel Freude gemacht.
Und ich wünsche den jungen Leut
später auch so einen schönen Altentag wie heut'.
Hiltrud Oppenhäuser
Danke allen, die das Programm mit gestaltet haben, allen Helferinnen und Helfern, den Ortsvereinen und allen Spendern, die die Gestaltung des Tages erst ermöglichen. Ein besonderer Dank gilt Regina König, die wieder die Organisation übernommen hatte.
Hermann Josef Klockner, Ortsbürgermeister