

Auf den Fastnachtsbeginn, just auf den 11.11. hatten die Verantwortlichen den Pflanztermin für fast 600 Pflanzen am Sportplatz, am und im Dorf gelegt.
Nasskaltes Wetter und zeitweiße Nieselregen sind wohl ein hervorragendes Pflanzwetter und fast schon eine Garantie für den Erfolg, jedoch waren die Frauen und Männer stark gefordert.
Dreißig Frau- und Mann stark war die Truppe, die die Pflanzfelder, vorbereitet von Heinz Josef Schink und Herbert Retterath mit Pflanzgut füllten.
Die Erddeponie, die der Finanzierung des Sportplatzbaus dienen sollte, war nach Auflagen aus der Baugenehmigung zu bepflanzen. Zusammen mit Mitarbeitern der Kreisverwaltung war das Pflanzmuster und die Pflanzenart festgelegt worden. Beratend hatten Mitarbeiter des Forstamtes zur Verfügung gestanden und ihre fachliche Unterstützung eingebracht.
Edgar Menne hatte das Pflanzfeld am Steilhang auf Bitten des Ortsbürgermeisters mit einem Großschlepper und angehängtem Mulchgerät vorbereitet. Fast sechzig hochstämmige Obstbäume, deren Sortenbezeichnung längst vergessenen geglaubte Namen wie Winterambor, Bohnapfel oder ähnliche tragen, sind eingepflanzt worden. Walnüsse und Speierling fehlen nicht.
Die Helfer schonte wieder Jakob Batz, der mit seinem Kleinbagger die Pflanzgruben aushob und damit manche Plackereien und stumpfe Werkzeuge und Pflanzer vermeiden half. Am ehemaligen Wasserhäuschen wurden zerbrochene Weiden, die bei Sturmbelastung in den vergangenen Wochen erste Schäden an der Dacheindeckung verursachten, weggenommen und hochstämmige Obstbäume gepflanzt.
Der künftig als Nachbarschaftsplatz geplante Platz am Trafohaus in der Wiesenstraße wurde eingeebnet und eingepflanzt. Die Platzmitte ziert eine jetzt schon stattliche Linde. Sie soll als künftiger Schattenspender dienen und die Nachbarschaft zum Rasten, Ruhen und Erzählen einladen. In nächster Zukunft soll der Platz nach Vorstellungen der Nachbarinnen und Nachbarn gestaltet werden.
Am frühen Nachmittag waren alle Pflanzen im Boden und alle anderen geplanten Arbeiten erledigt. Im Vereinshaus des SVN konnten sich die Beteiligten aufwärmen und mit einem kräftigen Eintopf, gesponsert vom SVN und Ortsbürgermeister Klockner, stärken.
Zu danken gilt es allen Helfern die trotz M…wetter durchgehalten haben, den Gemeinderäten, ganz besonders Jakob Batz, der wieder ohne großes Federlesen sich und sein Gerät zur Verfügung stellte und den Beratern Herbert Retterath und Heinz Josef Schink, die ihre Fachkenntnisse einbrachten.
Hermann Josef Klockner, Ortsbürgermeister