
Zum Martinstag hatten die Niederburger Jugendlichen wieder ein Martinsfeuer aufgeschichtet, dass seines Gleichen in der Umgebung sucht. Unbehandeltes Bauholz und Grünschnitt aus Gartenanlagen wurden am Brennplatz abgelagert. Die Jugendlichen mühten sich täglich ab und schichteten ein riesiges Feuer auf.
Der Platz wurde jeden Abend aufgeräumt verlassen. Ein dickes Lob haben sich die jungen Leute verdient. Während in andern Kommunen Gemeindearbeiter oder die Feuerwehr für das Brennmaterial und das Aufschichten sorgen müssen, tun dies die Niederburger Jugendlichen mit in jedem Jahr gleichen Ehrgeiz.
Wie schon im vergangenen Jahr waren Kinder und Eltern zu einer Martinsandacht in das Mehrzweckgebäude eingeladen. Hier hatten Else Rüdesheim und Diakon Willi Esser eine kleine Feierstunde vorbereitet.
Anschließend zogen Kinder und Eltern angeführt von St. Martin in Gestalt von Klaus Keßler aus Oberwesel und den Rot Weiß Musikanten unter der Leitung von Anton König zum schon historischen Platz auf einer Anhöhe gegenüber dem Dorf.

Am späten Abend veranstalteten die Jugendlichen eine Nachfeier, bei der die Aufnahme der Jugendlichen in die Jugendraumgemeinschaft im Mittelpunkt stand.
Zu danken gilt es wieder allen, die zum Gelingen der Martinsfeier beigetragen haben, den Rot Weiß Musikanten, der Feuerwehr, der SVN- Jugend und Else Rüdesheim und Diakon Willi Esser für die Gestaltung der Martinsandacht und ganz besonders der Jugend für die Plackerei beim Aufschichten des Feuers.
Hermann Josef Klockner, Ortsbürgermeister